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BMW ABGASSKANDAL

JETZT SCHADENSERSATZANSPRÜCHE BEI BMW GELTEND MACHEN

Besitzer von BMW-Dieselfahrzeugen können Schadensersatz geltend machen

Grundsatzentscheidung vom EuGH:
"Abschalteinrichtungen sind illegal!"
(EuGH-Urteil (C-693/18) vom 17.12.2020)

BMW Abgasskandal: Die EuGH-Richter haben geurteilt 

Die in Millionen PKW eingebauten Abschalteinrichtungen sind illegal. Zu diesem Schluss kamen die Richter des Europäischen Gerichtshofes (EuGH).

Abschalteinrichtungen bei Diesel-Motoren der Marke "BMW" sind illegal!

BMW dürfe in ein Fahrzeug keine Abschalteinrichtung einbauen, die bei Zulassungsverfahren systematisch die Leistung des Systems zur Kontrolle der Emissionen von Fahrzeugen verbessert, um ihre Zulassung zu erreichen.

Für Besitzern von BMW-Dieselfahrzeugen bedeutet dies Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe.

Wichtig: Dies gilt auch, wenn sie ihr Fahrzeug nicht mehr besitzen!

Jetzt anrufen:
02151 / 94 23 712

Oder Sie schreiben uns:

BMW's Fassade als "Saubermann" bröckelt allmählich

Das KBA meldete bereits, dass die Prüfung der Fahrzeugtypen BMW 750 3.0 Diesel mit der Abgasnorm Euro-6 sowie der BMW M550 (Limousine und Touring) 3.0 Diesel mit der Abgasnorm Euro-6 ergeben hat, dass BMW unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut hat. Mit solchen unzulässigen Abschalteinrichtungen erreichen die betroffenen Fahrzeuge zwar die vorgeschriebenen Abgaswerte im Prüfmodus, im Realbetrieb auf der Straße werden die Grenzwerte jedoch deutlich überschritten.

Auch BMW Modelle nutzen das Thermofenster

Im Rahmen des Dieselskandals sind auch viele BMW Fahrer von Fahrverboten betroffen. Diese werden für ältere Diesel bis zur Euro 5 Abgasnorm in Städten eingeführt, in denen die Stickoxid-Grenzwerte seit langem überschritten werden. Die Rückrufe dagegen betreffen Diesel mit der Euro 6 Norm. Diese sind in absehbarer Zeit nicht von Diesel Fahrverboten betroffen. Wie die Landgerichte in ihren Urteilen bestätigten, nutzen auch Diesel Modelle von BMW das Thermofenster. Dabei handelt es sich laut vieler Gerichte um eine unzulässige Abschalteinrichtung. Das KBA schreibt, es „kann“ sich dabei um eine unzulässige Abschalteinrichtung handeln.

Wenn Sie Ihre Ansprüche nicht geltend machen, werden Sie im Laufe der Zeit verjähren und somit nicht mehr durchsetzbar sein. Auf dem Schaden bleiben Sie dann sitzen. Zweifellos sind Diesel-Fahrzeuge bereits heute erheblichen Wertminderungen ausgesetzt. Besonders bei den Fahrzeugreihen 5 und 7, die bei BMW sehr hochpreisig sind, können die Wertverluste empfindlich hoch sein.

Die folgenden Diesel Modelle von BMW sind im Abgasskandal betroffen:

1er

5er

x4

2er

7er

x5

3er

X1

x6

4er

X3

Abgasnorm: Euro 5 & Euro 6​

Der BMW Abgasskandal im Überblick

März 2018
Tiefer in den Dieselskandal geriet BMW, als am 20. März 2018 eine Razzia in den Geschäftsräumen des Autobauers durchgeführt wurde. Die Staatsanwaltschaft ginge einem Anfangsverdacht nach, dass die BMW AG eine prüfstandsbezogene Abschalteinrichtung verwende, hieß es aus Ermittlerkreisen.
Februar 2019
Im Februar 2019 wurde gegen BMW ein Bußgeld verhängt. Es belief sich letztendlich auf 8,5 Millionen Euro und lag damit viel niedriger, als beispielsweise bei VW, Audi oder Daimler. Die Staatsanwaltschaft habe keinen Betrug feststellen können. Es habe sich lediglich um eine fehlerhafte Bedatung der Fahrzeuge gehandelt. Es gebe keine Nachweise für eine vorsätzliche Handlung oder für den Einbau prüfstandbezogener Abschalteinrichtungen.
April 2019
Das waren zunächst gute Nachrichten für BMW, das im Dieselskandal glimpflich davon zu kommen schien. Doch schon im April 2019 war der Autobauer wieder in den Schlagzeilen. Denn die EU-Kommission warf BMW, Daimler, VW, Audi und Porsche vor, an einem Autokartell beteiligt zu sein. Bereits seit den 1990er Jahren sollen sich die Hersteller abgesprochen haben, um die Entwicklung der Abgasreinigung zu unterdrücken. So konnten alle Kosten sparen - auf dem Rücken der Autofahrer, denen nicht der neueste Stand der Technik, sondern unnötig dreckige Autos angeboten wurden.
März 2020
Am 31. März 2020 folgte dann die erste Verurteilung BMWs im Diesel Abgasskandal. Das Landgericht Düsseldorf verurteilte die BMW AG zu Schadensersatz. Der streitgegenständliche BMW X1 verfüge über ein Thermofenster und damit über eine unzulässige Abschalteinrichtung, so das Gericht. Der Kläger sei durch den Kauf vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt worden. Nach VW, Daimler, Audi, und Porsche ist BMW damit der fünfte Hersteller, der im Abgasskandal aufgrund einer solchen Schädigung verurteilt wird.
Juni 2020
Im Juni 2020 folgte das zweite Urteil gegen BMW, dieses Mal ausgesprochen vom Landgericht Duisburg. Auch dieses stufte das Thermofenster als unzulässige Abschalteinrichtung ein. Betroffen war in diesem Verfahren ein BMW 116d.
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