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MERCEDES ABGASSKANDAL

JETZT SCHADENSERSATZANSPRÜCHE BEI MERCEDES GELTEND MACHEN

Besitzer von Mercedes-Dieselfahrzeugen können Schadensersatz geltend machen

Grundsatzentscheidung vom EuGH:
"Abschalteinrichtungen sind illegal!"
(EuGH-Urteil (C-693/18) vom 17.12.2020)

Mercedes Abgasskandal: Die EuGH-Richter haben geurteilt 

Die in Millionen PKW eingebauten Abschalteinrichtungen sind illegal. Zu diesem Schluss kamen die Richter des Europäischen Gerichtshofes (EuGH).

Abschalteinrichtungen bei Diesel-Motoren der Marke "Mercedes" sind illegal!

Mercedes dürfe in ein Fahrzeug keine Abschalteinrichtung einbauen, die bei Zulassungsverfahren systematisch die Leistung des Systems zur Kontrolle der Emissionen von Fahrzeugen verbessert, um ihre Zulassung zu erreichen.

Für Besitzern von Mercedes-Dieselfahrzeugen bedeutet dies Schadensersatzansprüche in Millionenhöhe.

Wichtig: Dies gilt auch, wenn sie ihr Fahrzeug nicht mehr besitzen!

Jetzt anrufen:
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Oder Sie schreiben uns:

Mehr als 3 Millionen Besitzer von Mercedes Dieseln können Schadensersatz geltend machen

Dabei geht es um Funktionen wie das Thermofenster, die Kühlmittel-Soll-Temperaturregelung, Slipguard und anderen Abschalteinrichtungen. Das KBA hat bereits für weit über eine Millionen Mercedes Diesel Rückrufbescheide an die Daimler AG zugestellt. Das OLG Stuttgart hat einen Spezialsenat ins Leben gerufen, der sich ganz auf den Dieselskandal bei Mercedes konzentrieren wird. Im Dezember 2020 stufte der Europäische Gerichtshof Abschalteinrichtungen per se als unzulässig ein.

Folgende Modelle sind definitiv vom Mercedes Abgasskandal betroffen:

A- bis S-Klasse

SLC

GLE

GL

ML

Vito

CLA

SLK

GLK

GLA

V-Klasse

Viano

CLS

GLC

G-Klasse

GLS

B-Klasse

Sprinter

Sowie Wohnmobile und weitere Sondermodelle

Zwei Motoren stehen beim Daimler Abgasskandal im Vordergrund:

Der OM651 und der OM642

Der OM651
Zunächst war er einer der Hauptmotoren im ersten großen Rückruf.
Betroffen sind hier folgende Fahrzeuge:

ML 250 BlueTEC 4Matic

GLC 220 d 4MATIC

SLK 250 d

Sprinter

GLK 220 BlueTEC MATIK

GLC 250 d 4MATIC

SLC 250 d

Vito

GLE 250 d 4MATIC

GLE 250 d

V-Klasse

Vito Tourer

Der OM642  
Der OM642 gehört zu den am schwersten in den Abgasskandal verwickelten Mercedes Motoren. Hier sind folgende Fahrzeuge betroffen:

G 350 d

GLC 250 d 4MATIC

E 300 BlueTEC

CLS 350 BlueTEC

S 350 BlueTEC

E 350 BlueTEC

GL 350 BlueTEC MATIC

E 350 BlueTEC 4MATIC

CLS 350 d

S 350 d​

E 350 d (Coupé, Cabrio)

GLE 350d 4MATIC

E 350 d

CLS 350 BlueTEC 4MATIC

S 350 BlueTEC 4MATIC​

ML 350 BlueTEC MATIC

GLS 350d 4MATIC

E 350 d 4MATIC

CLS 350 d 4MATIC

S 350 d 4MATIC​

…weitere Motoren sind: 

OM 607​

OM 608​

OM 622​

OM 626 ​

OM 654​

Der Mercedes Abgasskandal im Überblick

Im September 2015 wird der Abgasskandal bekannt – zunächst begrenzt auf VW. Neben Fahrzeugen von VW, Seat und Skoda sind auch Audi Diesel betroffen. Schon im Oktober 2015 gibt Audi zu, auch bei den großen 3.0 Liter Motoren geschummelt zu haben – damit wird auch Porsche in den Abgasskandal hineingerissen. Mercedes weist jedoch alle Vorwürfe von sich und stellt in Person von Vorstandschef Dieter Zetsche am 26. September 2015 klar: “Wir halten uns grundsätzlich an die gesetzlichen Vorgaben und haben keinerlei Manipulationen an unseren Fahrzeugen vorgenommen. Ein Defeat Device, sprich eine Funktion, die die Wirksamkeit der Abgasnachbehandlung unzulässig einschränkt, kommt bei Mercedes-Benz nicht zum Einsatz.“ (Aus einem Interview mit der FAZ)

Im April 2016 erreicht der Abgasskandal dann endgültig auch Mercedes. Das Kraftfahrt-Bundesamt stellte laut dem Abschlussbericht der Untersuchungskommission „Volkswagen“ bei dutzenden Modellen von deutschen Herstellern Auffälligkeiten fest. 630.000 Diesel sollen ein freiwilliges Software Update bekommen, darunter auch solche von Mercedes.

Im Schatten von VW, Audi und Porsche wird Daimler zunächst wenig Beachtung geschenkt. Doch das ändert sich mit einem Schlag im Mai 2017. Elf Standorte in Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen und Sachsen werden im Rahmen einer Razzia durchsucht. Der Verdacht: Betrug und strafbare Werbung im Zusammenhang mit der Manipulation der Abgasnachbehandlung an Diesel-Pkw. Im Juli 2017 werden Inhalte aus dem Durchsuchungsbeschluss bekannt. Über eine Million Fahrzeuge soll Daimler manipuliert und in Europa und den USA verkauft haben. Produziert wurden diese zwischen 2008 und 2016. Zum Zeitpunkt der Durchsuchungen stehen nur die Motoren OM 642 und OM 651 im Verdacht, über eine unzulässige Abschalteinrichtung zu verfügen. Im Februar 2018 gerät dann ganz konkret das Modell Vito mit dem Motor OM622 und der Abgasnorm Euro 6 in Verdacht, über eine unzulässige Abschalteinrichtung zu verfügen. Unterdessen ermitteln auch amerikanische Behörden gegen Daimler.

Der erste Pflichtrückruf für Mercedes Diesel folgt dann im Mai 2018 – es geht um den Vito, von dem in Deutschland 1.400 Fahrzeuge ein Software-Update bekommen müssen. Laut KBA entsprechen zwei Funktionen der Motorsteuerung nicht den Vorschriften. Doch die Ermittlungen stehen gerade erst am Anfang. Es folgt die erste große Rückrufaktion – für 280.000 Mercedes Diesel alleine in Deutschland.

2019 nimmt die juristische Aufarbeitung des Abgasskandals an Fahrt auf. Tausende von Verfahren liegen vor Gerichten. Besonders das Landgericht Stuttgart am Stammsitz von Daimler zeigt sich überfordert von der Klagewelle.
Im Laufe des Jahres 2019 gerät Daimler immer weiter unter Druck. Die KBA Ermittler entdecken mit der Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung die nächste unzulässige Abschalteinrichtung und stellen fest, dass diese im Zuge der freiwilligen Updates durch Daimler entfernt worden ist. Der Eindruck entsteht, dass der Konzern die freiwillige Aktion nutzte, um unter dem Radar und ohne das KBA zu informieren, diese und eventuell sogar noch weitere unzulässige Abschalteinrichtungen zu entfernen. Aufgrund der Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung werden 60.000 GLK zurückgerufen. Der Rückrufbescheid für den GLK aus 2019 wird dann im Sommer 2020 erheblich ausgeweitet. Im Juni 2020 kommen ca. 60.000 weitere Fahrzeuge hinzu, darunter die A-, B-, C-, E- und S-Klasse.

Im September 2019 verhängt die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den Daimler Konzern ein Bußgeld in Höhe von 870 Millionen Euro. Das reine Bußgeld macht dabei nur 4 Millionen Euro aus. Die restlichen 866 Millionen Euro verfallen auf die Gewinnabschöpfung. Diese wiederum besteht zum einen aus dem Gewinn aus dem Verkauf der manipulierten Autos und zum anderen aus den Ersparnissen aufgrund der nicht eingesetzten besseren Technik. Vorgeworfen wird dem Konzern dabei die fahrlässige Verletzung der Aufsichtspflicht. Nur so habe es passieren können, dass Diesel Fahrzeuge trotz zu hohem Stickoxidausstoß genehmigt werden konnten.

Das Oberlandesgericht Stuttgart hat unterdessen in 2020 einen Spezialsenat eingerichtet, der sich voll auf den Dieselskandal bei Mercedes konzentrieren soll. Im Sommer und Spätsommer mehren sich verbraucherfreundliche Reaktionen und Beweisbeschlüsse von Oberlandesgerichten (Stuttgart, Köln, Schleswig) und im September 2020 folgt schließlich das erste Urteil gegen Mercedes von einem OLG. Das OLG Naumburg verurteilt die Daimler AG als erstes Oberlandesgericht zu Schadensersatz im Mercedes Abgasskandal. Weitere Oberlandesgerichte folgen.

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