bmw Geld zurück nach EuGH und BGH-Urteilen LV-Widerruf Abgasskandal Dieselskandal

BMW

Holen Sie sich Ihr Geld zurück

Jetzt Ansprüche gegen BMW geltend machen!

Bislang spielte die BMW AG stets den Saubermann im Abgasskandal. Diese Fassade bröckelt jedoch allmählich. Das KBA meldete bereits, dass die Prüfung der Fahrzeugtypen BMW 750 3.0 Diesel mit der Abgasnorm Euro-6 sowie der BMW M550 (Limousine und Touring) 3.0 Diesel mit der Abgasnorm Euro-6 ergeben hat, dass BMW unzulässige Abschalteinrichtungen verbaut hat. Mit solchen unzulässigen Abschalteinrichtungen erreichen die betroffenen Fahrzeuge zwar die vorgeschriebenen Abgaswerte im Prüfmodus, im Realbetrieb auf der Straße werden die Grenzwerte jedoch deutlich überschritten.

Betroffene Modelle:

u.a. 1er, 2er, 3er, 4er, 5er, 7er, X1, X3, X4, X5, X6

Abgasnorm: Euro 5 & Euro 6

Auch BMW Modelle nutzen das Thermofenster

Im Rahmen des Dieselskandals sind auch viele BMW Fahrer von Fahrverboten betroffen. Diese werden für ältere Diesel bis zur Euro 5 Abgasnorm in Städten eingeführt, in denen die Stickoxid-Grenzwerte seit langem überschritten werden. Die Rückrufe dagegen betreffen Diesel mit der Euro 6 Norm. Diese sind in absehbarer Zeit nicht von Diesel Fahrverboten betroffen. Wie die Landgerichte in ihren Urteilen bestätigten, nutzen auch Diesel Modelle von BMW das Thermofenster. Dabei handelt es sich laut vieler Gerichte um eine unzulässige Abschalteinrichtung. Das KBA schreibt, es “kann” sich dabei um eine unzulässige Abschalteinrichtung handeln.

Wenn Sie Ihre Ansprüche nicht geltend machen, werden Sie im Laufe der Zeit verjähren und somit nicht mehr durchsetzbar sein. Auf dem Schaden bleiben Sie dann sitzen. Zweifellos sind Diesel-Fahrzeuge bereits heute erheblichen Wertminderungen ausgesetzt. Besonders bei den Fahrzeugreihen 5 und 7, die bei BMW sehr hochpreisig sind, können die Wertverluste empfindlich hoch sein.

März 2018:

Tiefer in den Dieselskandal geriet BMW, als am 20. März 2018 eine Razzia in den Geschäftsräumen des Autobauers durchgeführt wurde. Die Staatsanwaltschaft ginge einem Anfangsverdacht nach, dass die BMW AG eine prüfstandsbezogene Abschalteinrichtung verwende, hieß es aus Ermittlerkreisen.

Februar 2019:

Im Februar 2019 wurde gegen BMW ein Bußgeld verhängt. Es belief sich letztendlich auf 8,5 Millionen Euro und lag damit viel niedriger, als beispielsweise bei VW, Audi oder Daimler. Die Staatsanwaltschaft habe keinen Betrug feststellen können. Es habe sich lediglich um eine fehlerhafte Bedatung der Fahrzeuge gehandelt. Es gebe keine Nachweise für eine vorsätzliche Handlung oder für den Einbau prüfstandbezogener Abschalteinrichtungen.

April 2019:

Das waren zunächst gute Nachrichten für BMW, das im Dieselskandal glimpflich davon zu kommen schien. Doch schon im April 2019 war der Autobauer wieder in den Schlagzeilen. Denn die EU-Kommission warf BMW, Daimler, VW, Audi und Porsche vor, an einem Autokartell beteiligt zu sein. Bereits seit den 1990er Jahren sollen sich die Hersteller abgesprochen haben, um die Entwicklung der Abgasreinigung zu unterdrücken. So konnten alle Kosten sparen – auf dem Rücken der Autofahrer, denen nicht der neueste Stand der Technik, sondern unnötig dreckige Autos angeboten wurden.

März 2020:

Am 31. März 2020 folgte dann die erste Verurteilung BMWs im Diesel Abgasskandal. Das Landgericht Düsseldorf verurteilte die BMW AG zu Schadensersatz. Der streitgegenständliche BMW X1 verfüge über ein Thermofenster und damit über eine unzulässige Abschalteinrichtung, so das Gericht. Der Kläger sei durch den Kauf vorsätzlich und sittenwidrig geschädigt worden. Nach VW, Daimler, Audi, und Porsche ist BMW damit der fünfte Hersteller, der im Abgasskandal aufgrund einer solchen Schädigung verurteilt wird.

Juni 2020:

Im Juni 2020 folgte das zweite Urteil gegen BMW, dieses Mal ausgesprochen vom Landgericht Duisburg. Auch dieses stufte das Thermofenster als unzulässige Abschalteinrichtung ein. Betroffen war in diesem Verfahren ein BMW 116d.